Aus aktuellem Anlass


Ein neuer Name für eine alte Edition
: Nachdem das Mutterhaus – die Monsenstein und Vannerdat OHG – nach über 17 Jahren den drastischen Veränderungen in der Branche seinen Tribut zollen und zum 1.11.2016 den Betrieb einstellen musste, stand die Frage im Raum, was aus den vielen schönen Büchern rund um historische Automobile, Motorräder und Boote werden soll, die in den letzten Jahren in der Edition Monsenstein & Vannerdat erschienen sind. Mir war klar, dass ich alles versuchen sollte, das Programm zu retten und vor dem Papierschredder zu bewahren. Dank der Unterstützung der Autoren, zahlreicher Freunde und Geschäftspartner war es schließlich möglich, die Edition auf eigene Beine zu stellen und ihr eine neue Heimat zu schaffen.

Wie schon der alte Verlagsname eine scherzhafte Interpretation der Namen der Gründerväter war, so soll auch der neue Name – Karren – eine Brücke zwischen maximaler Qualität und viel Spaß bei der Sache schlagen. Ich bin mir sicher, jeder von Ihnen/euch hat sein Auto oder Motorrad schon liebevoll »Karre« genannt. Ich zumindest tue das. Unsere Bücher handeln schließlich von alten Karren. Egal, ob es sich dabei um einen edlen Bugatti oder eine klöternde Ural handelt. Das Logo habe ich übrigens einem klassischen britischen Straßenschild nachempfunden, der Kenner wird es erkannt haben.

Das bedeutet: Die geplanten Neuerscheinungen können mit frischer Energie in Angriff genommen werden. Die Insolvenz hat mir zwar viele Steine in den Weg geworfen und die Erscheinungstermine konnten 2016 nicht mehr eingehalten werden. Aber – und da spreche ich sicher auch im Namen aller Autoren – ich bin froh, dass es eine Zukunft für diese wunderbaren Bücher gibt. Daher möchte ich mich bei den Autoren bedanken und ganz besonders bei den Kolleginnen und Kollegen von Delius Klasing – unsere Auslieferung –, bei Roland Tauber vom Oktober Verlag, der die Bücher zeitweise unter seine Fittiche genommen hat, und bei Hannes Monse, der mit mir durch dick und dünn gegangen ist und ohne den es die Edition Monsenstein & Vannerdat gar nicht erst gegeben hätte.
Tom van Endert




 
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